Die Klöppeltechnik

kloeppelkissenKlöppeln besteht nur aus zwei gegenläufigen Bewegungen, dem Drehen und Kreuzen von einzelnen Klöppelpaaren. Die unterschiedliche Abfolge dieser Bewegungen nennt man Schläge. Wir kennen vier Grundschläge: den Leinenschlag, den Ganzschlag, den Halbschlag und den Formenschlag. Aus diesen Grundschlägen lassen sich alle Spitzentechniken fertigen. Von Region zu Region werden die Grundschläge, aber auch die aus ihnen gefertigten Gründe unterschiedlich bezeichnet.

Auch die verwendeten Klöppel und Klöppelkissen sehen nicht überall gleich aus. Wir unterscheiden zwischen Hülsenklöppeln und hülsenlosen Klöppel, zwischen Rolle und Flachkissen.

Das in Nordhalben verwendete Kissen ist eine Rolle, die mit Seegras oder Heu gestopft ist. Es liegt in einem festen Untersatz – Klöppelkästchen oder Klöppelständer. Als Vorlage für die Fertigung von Klöppelspitzen dienen die sogenannten Musterbriefe, auf denen die zu arbeiteten Spitzen aufgezeichnet sind.

Neben den handgeklöppelten Spitzen gibt es seit mehr als 100 Jahren auch eine maschinelle Fertigung. DAS Klöppelmuseum ist seit einigen Jahren im Besitz einer funktionierende Klöppelmaschine.
Besucher können die Herstellung der Hand- und Maschinenklöppelspitze beobachten und vergleichen.

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